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13. Januar 2015

Heizölpreise am Dienstagmittag Machtkampf um Anteile am Ölmarkt hält weiter an

Heizölpreise: Die durchschnittlichen Heizölpreise für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) auf Ebene BRD haben sich am heutigen Mittag (Stand 13.00 Uhr) gegenüber dem Schlussstand vom Vortag um starke 1,8% verringert und liegen aktuell bei 55,92 Euro pro 100 Liter. Das ist der bisher niedrigste notierte Heizölpreis im Jahr 2015. Für die Heizölverbraucher bieten sich weiter sehr günstige Einkaufsbedingungen für Heizöl.

Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise am heutigen Tag können folgende Faktoren herangezogen werden:
1. Ölpreise: Zum heutigen Mittagshandel hat sich Ölpreis der Sorte Brent gegenüber dem Börsenschluss vom Montag um starke 3,2 % verringert und liegt aktuell bei 47,10 US-Dollar. Damit wurde die Marke von 50,00 US-Dollar deutlich unterschritten. Damit hat sich der Preisrückgang nochmals weiter beschleunigt. Es gibt Markteinschätzungen verschiedener Marktteilnehmer, die einen Ölpreisverfall bis in Richtung 40 US-Dollar/Barrel im ersten Halbjahr 2015 für möglich und notwendig halten. Ursache für den Ölpreisverfall ist der Machtkampf zwischen den amerikanischen Fracking-Unternehmen und den OPEC-Mitgliedern um künftige Marktanteile im Ölmarkt. Die OPEC-Mitglieder wollen die Ölpreise soweit drücken, dass keine wirtschaftliche Ölförderung mit der Fracking-Methode mehr möglich ist. Damit müssten Überkapazitäten in den USA abgebaut werden (zurzeit ca. 1,5 Mio bpd). Danach könnte es eventuell wieder zu einem Preisanstieg kommen. So lange aber weiter ein Überangebot beim Rohöl herrscht, dürften die Ölpreise weiter unter Druck bleiben.

2. Euro-Kurs: Im heutigen Mittagshandel hat sich das Wechselkursverhältnis Euro zu US-Dollar gegenüber dem Handelsschluss vom Vortag um 0,4% reduziert und liegt aktuell bei 1,1790 - damit konnte die Marke von 1,18 nicht gehalten werden. Die fallenden Ölpreise hinterlassen auch Spuren im Finanzbereich. Bedingt durch schwache Konjunkturerwartungen für 2015 im Euroraum, wird die EZB auf ihrer Sitzung am 22.01.2015 wahrscheinlich beschließen, durch eine weitere Geldschwämme - sprich Ankauf von Staatsanleihen - die Konjunktur anzukurbeln. Dieses Szenario belastet den Euro weiter.





Bereich
Mittagshandel 13.01.2015
Schlusskurs 12.01.2015
Veränderungzum Vortag
AktuellerTrend


Heizölpreis (€/100L) 3.000LStandardqual.
5592
56,93
-1,8%



Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel)
47,10
48,65
-3,2%



Wechselkurs(Euro/US-Dollar)
1,1790
1,1831
-0,4%




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