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17. September 2018

Drohende Diesel-Fahrverbote und Pläne für schärfere CO2-Grenzwerte machen Gasantriebe noch attraktiver

Durch immer strengere Grenzwerte für Luftschadstoffe und CO2 werden Benzin- und Dieselfahrzeuge für Verbraucher zunehmend an Reiz verlieren, erklärt der Deutsche Verband Flüssiggas e.V. (DVFG) anlässlich des Urteils des Verwaltungsgerichts Wiesbaden zum Diesel-Fahrverbot und der Pläne auf EU-Ebene, die CO2-Grenzwerte zu verschärfen.
„Was viele Autofahrer beim Kauf eines Fahrzeugs für selbstverständlich halten, werden konventionelle Antriebe schon in absehbarer Zeit nicht mehr garantieren können: freie Fahrt auch in den Innenstädten“, erklärt der Vorsitzende des DVFG Rainer Scharr. Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Wiesbaden, der zufolge Frankfurt am Main nun ein Diesel-Fahrverbot für eine Verbesserung der Luftqualität einführen muss, sei ein klares Signal. Hinzu komme der aktuelle Vorstoß des Umweltausschusses im Europäischen Parlament, den CO2-Ausstoß von Neufahrzeugen bis 2030 noch drastischer – nämlich um 45 Prozent statt der zunächst vorgesehenen 30 – zu senken. „Die Bedeutung emissionsarmer Alternativen wie Autogas wird angesichts dieser Entwicklungen noch einmal deutlich steigen“, zeigt sich Scharr überzeugt.
Der Stickoxid-Ausstoß fällt bei Autogas-Pkw bis zu 51mal niedriger aus als bei Diesel-Fahrzeugen. Feinstaub-Partikel lassen sich im Vergleich zu Benzin-Pkw mit Autogas sogar um bis zu 99 Prozent reduzieren. Fahrverbote müssen Autogas-Fahrer somit nicht fürchten, betont Scharr. Die CO2-Emissionen seien zudem um 21 Prozent geringer als bei fossilen Benzin-Kraftstoffen und um 23 Prozent geringer als bei fossilen Diesel-Kraftstoffen. Ein ausschlaggebendes Argument bleibe auch die schon heute breite Verfügbarkeit an über 7.100 Autogas-Tankstellen, so der DVFG-Vorsitzende.

Energieträger Flüssiggas:
Flüssiggas (LPG) besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Flüssiggas wird als Kraftstoff (Autogas), für Heiz- und Kühlzwecke, in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt. Quelle: Deutscher Verband Flüssiggas e. V.


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