Aus für Energieverschwender Watt Birnen verschwinden vom Markt
Gut für Geldbeutel und Klima: Ab heute (Donnerstag) dürfen in der EU 60 - Watt - Glühbirnen nicht mehr produziert und in den Handel gebracht werden.
Restbestände können jedoch weiter verkauft werden. Traditionelle Glühbirnen verbrauchen gemessen an dem von ihnen erzeugten Licht zu viel Energie und werden deshalb in der EU bis 2012 schrittweise vom Markt genommen. Inzwischen gibt es zur Edison - Lampe aber zahlreiche Alternativen. Halogen - , Kompaktstoff - oder LED - Lampen verbrauchen nicht nur weniger Strom, sondern haben auch eine längere Lebensdauer als herkömmliche Glühbirnen. So können Familien und Unternehmen Geld sparen - und die EU verringert ihre CO2 - Emissionen durch den Austausch aller Glühlampen um die Jahresproduktion von 10 Kraftwerken.
Die EU - Regeln schreiben eine schrittweise Abschaffung handelsüblicher Glühlampen fest, die die Energieeffizienzanforderungen der EU nicht erfüllen. Alle matten Glühlampen sowie transparente Glühbirnen von 75 Watt oder mehr waren bereits in den letzten Jahren verboten worden. 2012 werden auch Glühlampen von 40 und 25 Watt vom Markt genommen. Dies ist ein wichtiger Beitrag, um die Klima - und Energieziele der Europäischen Union zu erreichen, auf die sich alle 27 EU - Staaten geeinigt haben. Die Steigerung der Energieeffizienz in Europa ist auch ein Hauptziel der Europa - 2020 - Strategie für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum.
Ausführliche Informationen zur schrittweisen Abschaffung von Glühbirnen in der EU, zu Alternativen zu Glühlampen, zu Kosten und zur Entsorgung von Energiesparlampen finden Sie auf dieser Website. Quelle: Europäische Kommission
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