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03. November 2021

Willkommen Winterzeit: Zeitschaltuhren an Heizungen umstellen und bedarfsgerecht heizen

Der Beginn der Winterzeit bringt eine zusätzliche Stunde Schlaf. Diese Stunde kann jedoch die Steuerung technischer Geräte im Haushalt beeinflussen. So nehmen beispielsweise Zeitschaltuhren von Heizungsanlagen die Umstellung oft nicht automatisch vor. Dadurch können einige Funktionen wie die Nachtabsenkung aus dem Rhythmus geraten. Sie sorgt dafür, dass in der Zeit des reduzierten Betriebs – beispielsweise nachts – automatisch weniger geheizt wird als am Tag. Bleibt die Nachtabsenkung auf Sommerzeit programmiert, orientiert sich das Set-up des Wärmeerzeugers nicht optimal am tatsächlichen Bedarf.


Dank Nachtabsenkung perfekte Raumtemperatur – abends und morgens
Wird die Einstellung nicht angepasst, startet die Heizung ab dem 31.Oktober jeden Tag eine Stunde zu früh. Statt wie gewünscht zum Beispiel 6:00 Uhr an Wochentagen, dann bereits ab 5:00 Uhr. Das umgekehrte Bild am Abend: Hier wärmt die Anlage eine Stunde zu kurz, da die Heizleistung zu früh runtergefahren wird. „Eine falsch eingestellte Nachtabsenkung heizt insgesamt nicht mehr bedarfsgerecht“, sagt Markus Lau, Technikexperte beim DVFG. „Daher sollten Verbraucher ab dem 31. Oktober prüfen, dass ihre Heizungsanlage auf Winterzeit läuft. Nur so bleibt das Heizprofil im richtigen Tageszyklus.“ Mieter ohne Zugang zur Heizungsanlage können die Heizleistung indirekt mit Hilfe digitaler, programmierbarer Thermostate an den Heizkörpern steuern – und die Nachtabsenkung justieren.


Zusatztipp: Nachtabsenkung kann Geld und Energie sparen
Lohnt sich eine Nachtabsenkung überhaupt – oder sollten Verbraucher besser ganz auf die Funktion verzichten? „Ob eine Nachtabsenkung sinnvoll ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab – im Wesentlichen von der Dämmung des Hauses oder der Wohnung. Insbesondere in schlecht gedämmten Bestandsgebäuden kann eine Nachtabsenkung sinnvoll sein“, rät Markus Lau. „Sie sorgt nachts für angenehm kühle Schlaftemperaturen und kann viel Geld und Energie sparen, da beispielsweise Flüssiggas-Brennwertheizungen das Gebäude nach der Nachtabsenkung am Morgen schnell wieder aufheizen.“ Verbraucher sollten aber unbedingt darauf achten, dass die Raumtemperatur nicht unter 15 Grad Celsius absinkt. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich kalte Luft an ausgekühlten Wänden festsetzt, Raumecken feucht werden und ein ideales Einfallstor für Schimmelbildung bieten.


 


Quelle: Deutscher Verband Flüssiggas e.V.


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