Verbesserung der Luftqualität durch Flüssiggas Deutscher Verband Flüssiggas zur Luftbilanz des Umweltbundesamtes
„Flüssiggas verbrennt mit verringerten Stickoxid- und Feinstaubwerten und kann wesentlich zur Schadstoffreduzierung beitragen“, so Scharr weiter. Als Kraftstoff eingesetzt, kann Flüssiggas, so genanntes Autogas, im Vergleich zum Benzin-Direkteinspritzer die Partikelmasse und die Partikelanzahl von Feinstaub um 74 Prozent bzw. knapp 99 Prozent reduzieren. Der Stickoxid-Ausstoß wird um ca. 12 Prozent gesenkt. Nach heutigem Stand erfüllen Benzin-Direkteinspritzer die ab 2018 geltende zweite Stufe der Euro 6 Grenzwerte in aller Regel nicht. Autogas hingegen unterschreitet diese bereits heute.
Nicht nur für PKW, auch im Schwerlastverkehr sei die Kombination von Flüssiggas und Diesel eine sinnvolle Alternative zur Verbesserung der lokalen Luftqualität. Ebenso könne Flüssiggas durch eine einfache Umrüstung auch bei mobilen Maschinen und im Binnenschiffsverkehr als schadstoffarmer Kraftstoff eingesetzt werden.
Energieträger Flüssiggas:
Flüssiggas (LPG) besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird unter geringem Druck verflüssigt. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und nahezu schadstofffrei und wird als Kraftstoff, für Heiz- und Kühlzwecke, als Prozesswärme in der Industrie und im Freizeitbereich eingesetzt. Quelle: DVFG Deutscher Verband Flüssiggas e. V.
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