UNITI fordert von EU Regierungen Energiepolitik muss auch Sozialpolitik sein
Der Sondergipfel der Staats - und Regierungschefs am vergangenen Mittwoch in Brüssel beschäftigte sich mit den steigenden Energiepreisen. Die EU greift zwar nicht in die Preispolitik ein, man möchte jedoch einkommensschwächere Verbraucher schützen. Wie das praktisch funktioniert wurde nicht geklärt. Die UNITI fordert in diesem Zusammenhang, dass sich die EU - Finanzminister zum nächsten ECOFIN am 21.06. gegen eine CO 2 Steuerkomponente aussprechen sollen.
?Die Staats - und Regierungschefs sprechen sich gegen einen Eingriff in die Preispolitik ein und schreiben sich auf die Fahne, die Verbraucher schützen zu wollen. Trotzdem planen sie im Rahmen der Revision der Energiesteuerrichtlinie eine CO 2 - Komponente einzuführen?, kommentiert Dirk Arne Kuhrt, der UNITIWärmemarktexperte. Und weiter: ?Besonders in ländlichen Regionen spielt Heizöl eine wichtige Rolle für die Versorgungssicherheit. Die Menschen haben dort keine realistische Alternative in Bezug auf die Wahl des Energieträgers. Eine Erhöhung der Preise für Heizöl durch die Einführung einer CO 2 - Komponente würde diese Menschen genauso schwer treffen, wie tausende Haushalte in den neuen Bundesländern, die auf Dauerbrandöfen auf Basis von Braunkohlebriketts angewiesen sind?. Quelle: UNITI
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