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26. Juni 2013

Sparsame Westfalen

Die Top 10 der deutschen Städte mit dem niedrigsten Energieverbrauch und dem größten Verbrauchsrückgang

Hattingen, die zweitgrößte Stadt des Ennepe - Ruhr - Kreises in Nordrhein - Westfalen, hat deutschlandweit den niedrigsten Energieverbrauch (Erdgas) für Heizung und Warmwasser
Viersen sichert sich beim Verbrauchsrückgang für das Kalenderjahr 2012 den ersten Platz in Deutschland
Energieverbrauch in München steigt zum Vergleichsjahr 2011 um 9,35 Prozent

Eschborn ? Die westfälische Stadt Hattingen belegt im Kalenderjahr 2012 mit einem durchschnittlichen Erdgas - Verbrauch (Heizung und Warmwasser) von 126,04 Kilowattstunden (kWh) pro Quadratmeter (m2) Wohnfläche die Spitzenposition unter den Niedrigverbrauchern. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Freiburg (135,07 kWh/m2) und Leipzig (136,06 kWh/m2). Und noch zwei weitere Städte aus den ostdeutschen Bundesländern haben es unter die Top 5 geschafft: Die Hallenser Bewohner verbrauchten pro m2 durchschnittlich 137,34 kWh, die Erfurter brachten es auf 138,38 kWh/m2. Die im Vergleich höchsten Verbräuche gehen auf das Konto von Itzehoe (201,16 kWh/m2), Bad Homburg (189,48 kWh/m2) und Heidenheim (182,65 kWh/m2). Der Energieverbrauch wird hauptsächlich von den klimatischen Verhältnissen, der Bausubstanz der Gebäude sowie der Anlagentechnik und dem Verhalten der Bewohner beeinflusst.
Die Top 10 Städte mit dem niedrigsten Verbrauch (Erdgas in kWh/m2) in 2012
Rang Stadt 2011 2012 1 Hattingen 117,14 126,04 2 Freiburg 137,54 135,07 3 Leipzig 134,96 136,06 4 Halle 139,05 137,34 5 Erfurt 131,79 138,38 6 Magdeburg 140,51 138,42 7 Oberhausen 150,65 138,96 8 Ahlen 146,94 141,36 9 Chemnitz 141,48 142,67 10 Karlsruhe 144,85 142,95
Viersen, Oberhausen und Oldenburg mit größter Einsparung
Während im vergangenen Vergleichszeitraum (2011 zu 2010) in allen untersuchten Städten der Energieverbrauch (Erdgas) für Heizung und Warmwasser gesunken ist, stieg im aktuellen Vergleich der Energieverbrauch von 2011 zu 2012 in einigen Städten wieder an. Unter anderem in den Städten München (+ 9,35 Prozent), Soest (+ 8,14 Prozent) und Celle (+7,81 Prozent) lag der Energieverbrauch teilweise deutlich über dem Vergleichszeitraum 2010/2011. Besser stellten sich die Bewohner in Viersen. Sie hatten 2012 den größten Verbrauchsrückgang im Bezug auf die Wassererwärmung und Raumbeheizung mit Erdgas ( - 7,94 Prozent). Äußerst sparsam waren auch die Verbraucher in Oberhausen ( - 7,76 Prozent) und Oldenburg ( - 7,6 Prozent).
Die Top 10 Städte mit dem größten Verbrauchsrückgang (Erdgas) in 2012
Rang Stadt Einsparung Energieverbrauch Erdgas (in Prozent) Verbrauch Erdgas 2011 (kWh/m2) Verbrauch Erdgas 2012 (kWh/m2) 1 Viersen 7,94 170,51 156,97 2 Oberhausen 7,76 150,65 138,96 3 Oldenburg 7,60 191,67 177,10 4 Hamm 6,92 165,54 154,09 5 Braunschweig 6,30 169,27 158,61 6 Bremerhaven 6,03 169,43 159,22 7 Goslar 4,96 179,21 170,32 8 Gelsenkirchen 4,85 153,66 146,21 9 Bochum 4,10 156,64 150,22 10 Gießen 3,98 174,93 167,97
Diese Ergebnisse sind die ersten Trenddaten des Energiemanagers Techem, die auch in die Studie ?Energiekennwerte 2013? einfließen. Betrachtet werden 75 Städte, bei denen für den Energieträger Erdgas (nur in Kilowattstunden) mindestens 100 Gebäude von Techem abgerechnet wurden. Um die Vergleichbarkeit zu den Vorjahreswerten sicherzustellen, wurden bei der Analyse nur Abrechnungseinheiten berücksichtig, die sowohl im vergangenen Jahr als auch in diesem Jahr von Techem abgerechnet wurden. In das Ranking sind die Verbrauchswerte von fast 250.000 Wohnungen eingeflossen.
Zur Studie ?Energiekennwerte?
Mit den Energiekennwerten 2013 wird Techem auch in diesem Jahr wieder eine Studie zum Energieverbrauch und den Kosten für Heizung sowie Warmwasser in deutschen Wohnungen vorlegen. Sie erscheint dann bereits in der 14. Auflage. Die Analyse basiert auf Daten aus dem Kalenderjahr 2012. Die Werte werden im Rahmen regelmäßiger Auswertungen von Verbrauchsabrechnungen von rund 1,6 Millionen Wohnungen in 130.000 Mehrfamilienhäusern anonymisiert erhoben. Die Ergebnisse geben einen guten Einblick in die energetische Situation des Gebäudebestandes in Deutschland und bieten Verantwortlichen Hilfestellungen, um den Energieverbrauch in Wohnungen zu bewerten und Ansatzpunkte für Energiesparmaßnahmen zu erkennen.
Quelle: Techem


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