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11. April 2017

Rohölimporte Februar weniger als im Vorjahr


Im Februar 2017 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 7,0 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 6,1 % weniger als ein Jahr zuvor (7,5 Millionen Tonnen).

Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze betrug im Februar 375,37 Euro und lag damit um 75,6 % über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (213,76 Euro). Gegenüber Januar (377,29 Euro) ist der Grenzübergangspreis um 0,5 % gefallen. Die deutsche Rohölrechnung belief sich im Februar auf 2,6 Milliarden Euro und lag damit um 1,0 Milliarden Euro höher als im Vorjahresmonat.
Im Vergleich des Zeitraumes Januar bis Februar 2017 mit der entsprechenden Referenzperiode Januar bis Februar 2016

sanken die Rohöleinfuhren um 1,1 % von 14,9 auf 14,8 Millionen Tonnen;
fiel die deutsche Rohölrechnung im aktuellen Zeitraum mit 5,6 Milliarden Euro um 2,3 Milliarden Euro höher aus;
lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl aktuell mit 376,38 Euro (vorher 219,10 Euro) im Schnitt um 71,8 % höher.

Die 5 wichtigsten von insgesamt 26 Lieferländern waren im Jahr 2017 die Russische Föderation (5,8 Millionen Tonnen), Norwegen (2,2 Millionen Tonnen), Großbritannien (1,5 Millionen Tonnen), Kasachstan (1,3 Millionen Tonnen) und Libyen (0,8 Millionen Tonnen). 25,0 % der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen; 17,5 % wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.

Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)


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