KWKG Entwurf dena legt Stellungnahme vor
In ihrer Stellungnahme zum Referentenentwurf für das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) unterstützt die dena die Stoßrichtung, dem Markt eine klare Perspektive zu geben, das KWK-Ziel neu zu definieren und den Förderdeckel deutlich zu erhöhen. Positiv bewertet die dena auch die Erhöhung der Förderung für Wärmespeicher, die Einführung der verpflichtenden Direktvermarktung, die Einführung von Vorbescheiden sowie die Zuschläge für Bestandsanlagen, Neubau und Modernisierung. In einzelnen Punkten spricht sich die dena für Änderungen aus.
Die dena schlägt unter anderem vor:
mittel- und langfristig Alternativen zur Definition des KWK-Ziels zu prüfen, die sich nicht ausschließlich am Stromsystem orientieren, sondern ggf. auch am Wärmesystem. Dafür solle die Zeit bis zur nächsten Novelle des KWKG im Jahr 2020 genutzt werden;
Effizienz- und CO2-Mindeststandards für die Zuteilung der Förderung zu definieren, ohne Festlegung auf einzelne Technologien;
die Beimischung von Biomethan bei der Zuteilung der Förderung zu berücksichtigen;
Anreize für die Bereitstellung von Flächen für Wärmespeicher in Wohngebäuden und Nichtwohngebäuden zu prüfen, ergänzend zu der geplanten Erhöhung des Fördervolumens für Wärmespeicher;
die Wirkung des zeitlich befristeten Zuschlags für Bestandsanlagen zu beobachten. Ziel müsse sein, den Betreibern eine angemessene Rendite zu ermöglichen.
Lesen Sie mehr in der dena-Stellungnahme zum Referentenentwurf zur Novelle des KWKG (PDF, 270 KB) sowie im Statement zum KWKG-Entwurf von Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)
« VorherigeNews-Archiv 2015Nächste »