Heizungserneuerung zahlt sich aus Moderne Heiztechnik senkt dauerhaft Energieverbrauch
Veraltete Heizkessel haben im vergangenen Winter in Millionen von Haushalten die Heizkosten unnötig in die Höhe getrieben. Weil in alten Kesseln rund ein Drittel der eingesetzten Energie wirkungslos verpufft. Das schlägt bei gestiegenen Energiepreisen umso gravierender zu Buche. Der Energiespartipp für Besitzer veralteter Heizkessel lautet deshalb: Ersetzen Sie den Energieverschwender durch ein effizientes Brennwertgerät!
Moderne Brennwertheizungen senken dauerhaft den Verbrauch und
dämpfen damit steigende Energiekosten. Wird ein veralteter Standardkessel beispielsweise durch ein modernes Öl - Brennwertgerät ersetzt, verringert sich der Heizölverbrauch um bis zu 30 Prozent. Denn ein Brennwertgerät wandelt die eingesetzte Energie nahezu vollständig in reine Nutzwärme um. Technisch veraltete Heizkessel hingegen nutzen oftmals nur 65 bis 70 Prozent. Unterm Strich zahlt sich die Anschaffung einer sparsamen Öl - Brennwertheizung über die laufende Energieersparnis in wenigen Jahren aus.
Wer zusätzlich die kostenlose Sonnenwärme zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung nutzen möchte, kann die Brennwertheizung mit einer Solaranlage kombinieren.
Die Sommerpause der Heizung ist ein günstiger Zeitpunkt für eine
Heizungserneuerung. Wenngleich ein Kesselaustausch ohnehin kein
großer Akt ist. Die Installationsarbeiten sind üblicherweise nach eineinhalb
bis zwei Tagen erledigt. Und Warmwasser steht zumeist schon am ersten
Tag wieder zur Verfügung.
Einen ausgewiesenen Fachhandwerker für Ölheiztechnik in der Nähe ihres
Wohnortes finden Modernisierungsinteressenten unter ?Expertensuche?
im Internet - Ratgeber www.oelheizung.info. Unter derselben Webadresse
bietet das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) auch eine Übersicht
aller individuell in Frage kommenden staatlichen Fördermittel für eine
Heizungsmodernisierung und andere energetische Sanierungsmaßnahmen.
Berücksichtigt werden dabei nicht nur Bundes - und Landesprogramme,
sondern auch Fördermöglichkeiten von Landkreisen und Kommunen.
In wenigen Schritten zur sparsamen Öl - Solar - Heizung
? Die Handwerker bauen den alten Kessel aus und entsorgen ihn.
? In den vorhandenen Schornstein wird ein Luft - Abgas - System aus Kunststoff eingezogen.
? Der neue Brennwertkessel wird aufgestellt und an das Abgassystem angeschlossen.
? Der neue Kessel und alle anderen nötigen Komponenten wie beispielsweise eine Umwälzpumpe werden in das bestehende System aus Heizkörpern und Leitungen eingebunden.
? Die Solarkollektoren werden auf dem Dach montiert. Die Vor - und Rücklaufleitungen der Solaranlage werden verlegt.
? Der großvolumige Pufferspeicher wird aufgestellt und mit Solaranlage und Heizkessel verbunden.
? Die Warmwasserleitungen werden gedämmt und die Regelungstechnik aktiviert.
? Der hydraulische Abgleich stellt abschließend sicher, dass die neue Heizanlage optimal arbeitet und jeder Heizkörper mit der erforderlichen Heizwassermenge versorgt wird.
Die Erneuerung der Heizung ist keine große Sache und zahlt sich innerhalb
weniger Jahre aus. Gegenüber älteren Standardheizkesseln verbrauchen
Brennwertgeräte bis zu 30 Prozent weniger Heizöl.
Foto: IWO Quelle: IWO, 2011
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