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06. Oktober 2015

Heizungs Label soll für mehr Transparenz auf dem Wärmemarkt sorgen

Durch die Einführung des Heizungs-Labels sollen die Verbraucher verstärkt die Energieeffizienz eines Produktes als Kriterium für ihre Kaufentscheidung berücksichtigen. Neben dem Endkunden sollen auch die Hersteller den erwarteten Marktimpuls nutzen und vorrangig energieeffiziente Produkte anbieten und vermarkten. Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) begrüßt die Verbrauchskennzeichnung und weist in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung des SHK-Fachhandwerks hin. Dazu Elmar Esser, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK: „Dem SHK-Fachhandwerk kommt am Point of Sale, also an der Schnittstelle zwischen Hersteller und Endkunde, eine ganz entscheidende Rolle zu.“ Das SHK-Fachhandwerk muss seinen Kunden bereits mit dem Angebot Informationen zur Energieeffizienz zukommen lassen. Dabei können Intensität und Umfang der Informationen, die der Verbraucher für seine Kaufentscheidung benötigt, recht unterschiedlich sein. So reicht es in einem Fall bereits, die Angaben des Herstellers einfach nur weiterzureichen. Fachgerechte Beratung kann im Falle einer Verbundanlage jedoch auch bedeuten, dass der Handwerker individuell zusammengesetzte Datenblätter unterschiedlicher Hersteller manuell recherchieren und zusammenstellen muss. Basis für eine präzise und nachvollziehbare Kalkulation ist eine nutzerfreundliche Datenplattform, in der sämtliche Produkte hinterlegt sind. Die Grundlage hierfür ist unter www.heizungslabel.de geschaffen. An diesem Punkt sind die Hersteller gefragt. Sie müssen dafür sorgen, dass die aktuellen Daten ihrer Produkte in dieser Plattform hinterlegt sind. Dazu sagt Elmar Esser: „Nur mit einer breit aufgestellten Unterstützung der Hersteller kann es gelingen, dass alle beteiligten Marktpartner gemeinsam das Heizungs-Label als ein hilfreiches, unbürokratisches, verkaufsunterstützendes Beratungsinstrument nutzen können. Wir appellieren daher an alle Marktpartner, die bislang einer Beteiligung an der Datenplattform zurückhaltend gegenüberstehen, das Handwerk auch über eine solche Plattform mit den notwendigen Daten zu versorgen.“Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) ist die Standesorganisation von über 50.000 Handwerksbetrieben mit über 340.000 Beschäftigten. Der Jahresumsatz des Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerks lag 2014 bei 38,7 Milliarden Euro.Die 25.000 Innungsbetriebe erwirtschafteten mit ihren 215.000 Beschäftigten fast zwei Drittel des Gesamtumsatzes. Sie beschäftigen im Vergleich zu den nichtorganisierten Betrieben fast die doppelte Anzahl an Arbeitskräften und sorgen fast ausschließlich für die Ausbildung des SHK-Nachwuchses.Weitere Informationen: www.zvshk.de und www.heizungslabel.de Quelle: ZVSHK


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