Heizölpreise Tendenz Montag Heizölpreise zum Wochenstart fallend erwartet
Heizölpreise: Der bundesdurchschnittliche Heizölpreis für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) hat sich am Freitag gegenüber dem Schlussstand vom Donnerstag um 1,2 % erhöht und stand am Tagesschluss bei 61,84 Euro/100 L, damit konnte die Marke von 61 Euro/100 Liter weiter ausgebaut werden.
Heizölpreis-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Freitag und dem aktuellen Stand der Börsen am Montagmorgen gehen wir für die Heizölpreise heute von folgender Tendenz aus: fallend!
Bereich
Schlusskurs 26.01.2017
Schlusskurs 27.01.2017
Veränderung zum Vortag
Tendenz für 30.01.2017
Heizölpreis (€/100L) 3.000LStandardqual.
61,13
61,84
+ 1,2 %
Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel)
56,24
55,46
- 1,4 %
Wechselkurs (Euro/US-Dollar)
1,0679
1,0725
+ 0,2 %
Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren herangezogen werden:
1. Ölpreise: Der Ölpreis für die Sorte Brent für eine Auslieferung im Monat März 2017 ist zum Handelsschluss (20.00 Uhr) am Freitag mit einem Minus von 1,4 % aus dem Handel gegangen und schloss bei 55,46 US-Dollar/Barrel. Damit konnte die Marke von 56,00 USD/Barrel nicht gehalten werden. Schwache US-Konjunkturdaten für das 4.Quartal 2017 belasteten die Ölpreise. Gleichzeitig sind wieder verstärkt Spekulanten im Markt, die auf steigende Ölpreise wetten, dadurch wächst das Risiko einer Ölpreiskorrektur. Insgesamt schwanken die Ölpreise seit Tagen in einer engen Range zwischen 55 und 57 USD pro Barrel, ohne dass sich eine klare Richtung abzeichnet.
Ölpreis-Tendenz: Zum Start in den Montag liegt der Ölpreis für die Nordseesorte Brent bei 55,17 US-Dollar/Barrel, dies entspricht einem Minus von 0,5 % gegenüber dem Schlussstand vom Freitag.
2. Eurokurs: Der Kurs des Euro schloss zum Handelsende am Freitag mit einem Plus von 0,2 % bei 1,0699. Damit verfehlte der Euro knapp die Marke von 1,07. Schwache Konjunkturdaten aus den USA für das 4.Quartal 2016 belasteten den US-Dollar leicht.
Eurokurs-Tendenz: Zum Start in den Montag liegt das Wechselkursverhältnis US-Dollar zum Euro bei 1,0725, dies entspricht einem Plus von 0,2 % gegenüber dem Schlussstand vom Freitag. Verschiedene Konjunkturdaten aus dem Euroraum und aus den USA stehen heute Nachmittag im Mittelpunkt der Finanzmärkte.
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