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11. Dezember 2018

Heizölpreise-Trend: Trotz Förderkürzung der Opec fallen die Rohölpreise

Heizölpreise: Die bundesdurchschnittlichen Heizölpreise für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) schlossen zum Wochenstart am Montagabend gegenüber dem Schlussstand vom Freitag mit einem Minus von 0,6 % - konkret stand der Heizölpreis bei 73,80 Euro/100 L.
Bei der konkreten Heizölpreisbewertung ist unbedingt zu beachten, dass es erhebliche Unterschiede bei den regionalen Heizölpreisen gibt. Hauptursache dafür ist, dass neben den unten dargestellten Einflussfaktoren (Rohölpreis und Wechselkursverhältnis Euro zu US-Dollar) zusätzlich noch die Frachten (per Schiff, per Lkw oder per Schiene) einen Einfluss auf die aktuellen regionalen Heizölpreise haben.
Gegenüber dem Heizölpreisstand vom 1.01.2018 sind die Heizölpreise aktuell um 14,2 % gestiegen.
Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Montag und dem aktuellen Stand der Börsen am Dienstagvormittag gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: fallend!




Bereich
Schlusskurs 07.12.2018
Schlusskurs 10.12.2018
Veränderung zum Vortag
Tendenz 11.12.2018


Heizölpreis (€/100L) 3.000 L Standardqual.
74,23
73,80

- 0,6 %




Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel)
61,67
59,97
- 2,7 %



Wechselkurs (Euro/US-Dollar)
1,1390
1,1354
- 0,3 %





Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren vom Montag und dem heutigen Tag herangezogen werden:
1. Ölpreise: Der Ölpreis für die Sorte Brent für eine Auslieferung im Monat Februar 2019 schloss am Montagabend um starke 2,4 % schwächer bei 59,97 USD/Barrel - damit konnte der Brentölpreis die Ölpreismarke von 60 USD/Barrel nicht halten. Trotz Einigung der Opec+-Mitglieder zu einer Förderkürzung von 1,2 Mio. bpd haben die Rohölpreise am Montag stark nachgegeben. Zum Wochenstart stand wieder im Mittelpunkt der Märkte der Handelskonflikt zwischen den USA und China und damit verbunden die Angst über eine Abkühlung der Weltkonjunktur - dieses Szenario belastete die Ölpreise stark.
Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis der Sorte Brent um rund 10,3 % gefallen.
Ölpreis-Tendenz: Zum Start in den Dienstag tritt der Ölpreis auf der Stelle und steht weiter knapp unter der Marke von 60 USD/Barrel. Da die USA ihre Ölproduktion permanent weiter ausbaut, steht die Frage im Raum, ob die beschlossene Ölförderkürzung der Opec+-Mitglieder von 1,2 Mio. bpd durch die USA zeitnah ausgeglichen werden kann, sodass die Förderkürzung am Markt verpuffen würde - dieses mögliche Szenario belastet heute die Ölpreise weiter.
2. Eurokurs: Der Kurs des Euro schloss am Montagabend um 0,3 % schwächer bei 1,1354 und bleibt weiter klar unter der Marke von 1,14. Die Verschiebung der Brexitabstimmung durch das britische Parlament hat den Euro zum Wochenstart unter Druck gesetzt.
Seit Jahresbeginn hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um 5,3 % reduziert.
Eurokurs-Tendenz: Zum Start in den Dienstag zeigt sich der Euro leicht stärker - aktuell steht er bei 1,1382.


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