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18. Juni 2018

Heizölpreise-Trend: Starker Rohölpreisverfall lässt zum Wochenstart die Heizölpreise weiter fallen

Heizölpreise: Die bundesdurchschnittlichen Heizölpreise für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) haben sich am Wochenende gegenüber dem Schlussstand vom Donnerstag um 0,9 % verringert - konkret schloss der Heizölpreis bei 70,09 Euro/100 L. Damit konnte der Heizölpreis weiter die Heizölpreismarke von 70 Euro/100 L knapp halten.
Gegenüber dem Heizölpreisstand vom 1.01.2018 sind die Heizölpreise aktuell um 8,5 % gestiegen.
Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Freitag und dem aktuellen Stand der Börsen am Montagvormittag gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: fallend!



Bereich
Schlusskurs 14.06.2018
Schlusskurs 15.06.2018
Veränderung zum Vortag
Tendenz 18.06.2018


Heizölpreis (€/100L) 3.000LStandardqual.
70,76
70,09
- 0,9 %



Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel)
75,94
73,44
- 3,3 %



Wechselkurs (Euro/US-Dollar)
1,1575
1,1589
+ 0,1 %




Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren für den gestrigen und heutigen Tag herangezogen werden:
1. Ölpreise: Der Ölpreis für die Sorte Brent für eine Auslieferung im Monat August 2018 schloss am Freitag mit einem sehr starken Minus von 3,3 % bei 73,44 USD/Barrel. Im Ölförderland Iran ist bedingt durch die Ankündigung der USA, die Sanktionen weiter zu verschärfen, die Ölproduktion gefallen.
Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis der Sorte Brent um rund 9,8 % gestiegen.
Ölpreis-Tendenz: Zum Start in die neue Woche setzt der Brentölpreis seinen Preisverfall fort - aktuell steht er bei 73,04 USD/Barrel. Die Marktteilnehmer schauen in dieser Woche mit Spannung auf das Opec-Treffen, dass am 22.Juni 2018 in Wien stattfindet und wo das Thema - Ölfördererhöhung im 2.Halbjahr 2018 - eine wichtige Rolle spielen soll. Ein mögliches Szenario könnte sein, dass die bisher noch gültige Förderkürzung bis zum Jahresende 2018 von 1,8 Mio. Barrel/Tag aufgehoben werden könnte - die mögliche Aufhebung der Fördergrenze belastet die Ölpreise zum Start in die neue Woche.
2. Eurokurs: Der Kurs des Euro schloss zum Handelsschluss am Wochenende mit einem leichten Plus von 0,1 % bei 1,1589. Auslöser für den schwachen Euro der letzten Tage war die Entscheidung der EZB, den Leitzins bis mindestens Sommer 2019 unverändert zu lassen - dies drückte den Euro unter die Marke von 1,16.
Seit Jahresbeginn hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um 3,6 % reduziert.
Eurokurs-Tendenz: Zum Start in die neue Woche tritt der Euro bei einem impulslosen Handel auf der Stelle - aktuell steht er bei 1,1775. Der aktuelle zugespitzte Streit in Deutschland innerhalb der Bundesregierung über die künftige Asylpolitik könnte den Euro zusätzlich belasten.


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