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17. Dezember 2018

Heizölpreise-Trend: Rohölpreise bleiben auch zum Start in die neue Woche weiter unter Druck

Heizölpreise: Die bundesdurchschnittlichen Heizölpreise für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) schlossen zum Wochenausklang gegenüber dem Schlussstand vom Vortag mit einem Plus von 1,8 % - konkret stand der Heizölpreis bei 72,75 Euro/100 L und liegt damit wieder über der Heizölpreismarke von 72 Euro/100 L.
Bei der konkreten Heizölpreisbewertung ist unbedingt zu beachten, dass es erhebliche Unterschiede bei den regionalen Heizölpreisen gibt. Hauptursache dafür ist, dass neben den unten dargestellten Einflussfaktoren (Rohölpreis und Wechselkursverhältnis Euro zu US-Dollar) zusätzlich noch die Frachten (per Schiff, per Lkw oder per Schiene) einen Einfluss auf die aktuellen regionalen Heizölpreise haben.
Gegenüber dem Heizölpreisstand vom 1.01.2018 sind die Heizölpreise aktuell um 12,6 % gestiegen.
Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Freitag und dem aktuellen Stand der Börsen am Montagvormittag gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: fallend!




Bereich
Schlusskurs 13.12.2018
Schlusskurs 14.12.2018
Veränderung zum Vortag
Tendenz 17.12.2018


Heizölpreis (€/100L) 3.000 L Standardqual.
71,44
72,75

+ 1,8 %




Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel)
61,45
60,28
- 1,9 %



Wechselkurs (Euro/US-Dollar)
1,1357
1,1310
- 0,4 %





Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren vom Freitag und dem heutigen Tag herangezogen werden:
1. Ölpreise: Der Ölpreis für die Sorte Brent für eine Auslieferung im Monat Februar 2019 schloss am Freitagabend mit einem starken Minus um 1,9 % schwächer bei 60,28 USD/Barrel - damit kann sich der Brentölpreis knapp über der Ölpreismarke von 60 USD/Barrel halten. Es existiert Skepsis im Markt, ob mit der beschlossenen Ölfördersenkung der 'Opec+' Staaten für 2019 wirklich wieder ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage erreicht werden kann. Entscheidend wird sein, wie sich die US-Rohölförderung im Jahr 2019 entwickeln wird, da diese Fördergröße seit 2 Jahren das entscheidende Regulativ im Ölmarkt ist und die Opec dadurch nur noch einen begrenzten Einfluss auf die Ölpreispolitik besitzt.
Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis der Sorte Brent um rund 9,9 % gefallen.
Ölpreis-Tendenz: Zum Start in die neue Woche tritt der Ölpreis auf der Stelle - aktuell steht er bei 60,35 USD/Barrel.
2. Eurokurs: Der Kurs des Euro schloss am Freitagabend um 0,4 % schwächer bei 1,1310 und bleibt weiter klar unter der Marke von 1,14. Schwache Konjunkturdaten aus der Eurozone setzten den Euro zum Wochenausklang unter Druck.
Seit Jahresbeginn hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um 5,9 % reduziert.
Eurokurs-Tendenz: Zum Start in die neue Woche hält sich der Euro über der Marke von 1,13 - aktuell steht er bei 1,1318. Die Finanzmärkte schauen schon mit Spannung in Richtung USA, wo am Mittwoch die nächste Beratung der US-Notenbank Fed stattfindet.


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