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24. Oktober 2018

Heizölpreise-Trend: Nach Äußerungen von Saudi-Arabien brechen Rohölpreise ein

Heizölpreise: Die bundesdurchschnittlichen Heizölpreise für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) schlossen am Dienstagabend gegenüber dem Schlussstand vom Vortag um 0,3 % schwächer - konkret stand der Heizölpreis bei 89,33 Euro/100 L.
Aktuell gibt es erhebliche Unterschiede bei den regionalen Heizölpreisen, da neben den unten dargestellten Einflussfaktoren (Rohölpreis und Wechselkursverhältnis Euro zu US-Dollar) zusätzlich noch die Schiffsfrachten an den Rhein-Main-Schiene - die durch den weiter anhaltenden niedrigen Wasserstand in den letzten Monaten um 400 % gestiegen sind - und durch die Störung in der Raffinerie nahe Ingolstadt Anfang September - wo es zu regionalen Versorgungsengpässen gekommen ist - eine besondere Rolle bei der aktuellen regionalen Heizölpreisbildung spielen, die sie unbedingt beachten sollten.
Gegenüber dem Heizölpreisstand vom 1.01.2018 sind die Heizölpreise aktuell um 38,2 % gestiegen.
Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Dienstag und dem aktuellen Stand der Börsen am Mittwochvormittag gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: fallend!




Bereich
Schlusskurs 22.10.2018
Schlusskurs 23.10.2018
Veränderung zum Vortag
Tendenz 24.10.2018


Heizölpreis (€/100L) 3.000LStandardqual.
89,10
89,33

+ 0,3 %




Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel)
79,83
76,44
- 4,2 %



Wechselkurs (Euro/US-Dollar)
1,1465
1,1474
+ 0,1 %





Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren für den gestrigen und heutigen Tag herangezogen werden:
1. Ölpreise: Der Ölpreis für die Sorte Brent für eine Auslieferung im Monat Dezember 2018 schloss am Dienstagabend mit einem starken Minus von 4,2 % bei 76,44 USD/Barrel - damit fiel der Ölpreis innerhalb eines Tages um über 3 USD/Barrel. Ursache für den Ölpreisverfall waren Äußerungen des Ölministers von Saudi-Arabien auf einer Investorenkonferenz am gestrigen Tag, dass Saudi-Arabien in der Lage ist, mögliche Förderausfälle am Ölmarkt mit bis zu 2 Mio. Barrel/Tag kompensieren zu können- diese aktuelle Aussage belastete den Brentölpreis am gestrigen Tag.
Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis der Sorte Brent um rund 14,4 % gestiegen.
Ölpreis-Tendenz: Zum Start in den Mittwoch setzt der Brentölpreis seinen Preisverfall fort - aktuell steht er bei 75,49 USD/Barrel, dies entspricht einem Minus von 1,2 % gegenüber dem Schlussstand vom Vortag. Der Ölpreis wird aktuell auf der einen Seite von Förderausfällen in Venezuela und Iran gestützt und auf der anderen Seite könnte sich die Nachfrage nach Rohöl durch die schwächelnde Weltkonjunktur abschwächen.
2. Eurokurs: Der Kurs des Euro ging am Dienstagabend mit einem leichten Plus von 0,1 % aus dem Tag und schloss bei 1,1474 - damit konnte der Euro seinen Stand über der Marke von 1,14 leicht ausbauen. Der Streit zwischen der EU und Italien über den eingereichten Finanzplan Italiens für 2019 hält weiter an und belastet zum Teil den Euro.
Seit Jahresbeginn hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um 4,5 % reduziert.
Eurokurs-Tendenz: Zum Start in den Mittwoch schwächelt der Euro weiter - aktuell steht er bei 1,1414. Verschiedene Konjunkturdaten in der Eurozone und in den USA könnten den Finanzmärkten im Laufe des Tages neue Impulse verleihen.


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