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23. Januar 2019

Heizölpreise-Trend: Kaum Bewegung bei den Rohöl- und Heizölpreisen

Heizölpreise: Die bundesdurchschnittlichen Heizölpreise für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) schlossen am Dienstagabend gegenüber dem Schlussstand vom Vortag mit einem Minus von 0,6 % - konkret stand der Heizölpreis bei 69,59 Euro/100 L - damit fiel der Heizölpreis wieder unter die Heizölpreismarke von 70 Euro/100 L.

Gegenüber dem Heizölpreisstand vom 1.01.2019 sind die Heizölpreise aktuell um 5,0 % gestiegen.
Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Dienstag und dem aktuellen Stand der Börsen am Mittwochvormittag gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: seitwärts!




Bereich
Schlusskurs 21.01.2019
Schlusskurs 22.01.2019
Veränderung zum Vortag
Tendenz 23.01.2019


Heizölpreis (€/100L) 3.000 L Standardqual.
70,02
69,59

- 0,6 %




Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel)
62,74
61,50
- 2,0 %



Wechselkurs (Euro/US-Dollar)
1,1371
1,1363
- 0,1 %





Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren vom Dienstag und dem heutigen Tag herangezogen werden:
1. Ölpreise: Der Ölpreis für die Sorte Brent für eine Auslieferung im Monat März 2019 schloss am Dienstagabend mit einem starken Minus von 2,0 % bei 61,50 USD/Barrel und fiel damit wieder unter die Ölpreismarke von 62 USD/Barrel. Schwache Aktienmärkte und die generelle Angst vor einer Abschwächung der Weltkonjunktur haben am Dienstag den Ölpreis fallen lassen, da mit einer schwächeren Weltkonjunktur auch die Nachfrage nach Öl sinken dürfte.

Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis der Sorte Brent um rund 14,3 % gestiegen.
Ölpreis-Tendenz: Zum Start in den Mittwoch tritt der Brentölpreis auf der Stelle - aktuell steht er bei 61,52 USD/Barrel. Auch heute wirkt noch die veröffentlichte pessimistische Prognose zur Entwicklung der Weltwirtschaft für 2019 und 2020 durch den Internationalen Währungsfonds auf die Ölpreise nach und versetzt die Ölpreise in eine Art 'Starrezustand'. Neue Impulse auf den Ölpreis könnte es erst heute Nachmittag geben, wenn das Privatinstitut API seine Einschätzungen zur Entwicklung der US-Öllagerbestände für die letzte Woche veröffentlicht.
2. Eurokurs: Der Kurs des Euro schloss am Dienstagabend kaum verändert bei 1,1363. Damit blieb der Euro weiter klar unter der Marke von 1,14. Sowohl der überraschend gestiegene ZEW-Index als auch schwach ausgefallene Daten zum US-Häusermarkt konnten dem Euro keine neuen Impulse verleihen.

Seit Jahresbeginn hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um 0,9 % verringert.
Eurokurs-Tendenz: Zum Start in den Mittwochfehlen weiter neue Impulse, sodass der Euro weiter auf der Stelle und unter der Marke von 1,14 notiert.


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