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02. November 2018

Heizölpreise-Trend: Heizölpreisrückgang setzt sich vorm Wochenende fort

Heizölpreise: Die bundesdurchschnittlichen Heizölpreise für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) schlossen am Donnerstag gegenüber dem Schlussstand vom Vortag um 1,5 % schwächer - konkret stand der Heizölpreis bei 94,57 Euro/100 L. Damit setzte der Heizölpreis seinen Preisverfall am gestrigen Tag fort und fiel klar unter die Preismarke von 95 Euro/100L.
Es existieren jedoch weiter große Unterschiede bei den regionalen Heizölpreisen, da neben den unten dargestellten Einflussfaktoren (Rohölpreis und Wechselkursverhältnis Euro zu US-Dollar) zusätzlich noch die Schiffsfrachten an der Rhein-Main-Schiene einen erheblichen Einfluss auf die aktuellen Heizölpreise in den betroffenen Regionen haben. So sind die Frachtkosten, bedingt durch den weiter anhaltenden niedrigen Wasserstand, in den letzten Monaten um 400 % gestiegen. Durch den stark eingeschränkten Schiffsverkehr gibt es auch dadurch in ausgewählten Regionen weiter Probleme bei der Bereitstellung von Mineralölprodukten.
Gegenüber dem Heizölpreisstand vom 1.01.2018 sind die Heizölpreise aktuell um 46,3 % gestiegen.
Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Donnerstag und dem aktuellen Stand der Börsen am Freitagvormittag gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: fallend!




Bereich
Schlusskurs 31.10.2018
Schlusskurs 01.11.2018
Veränderung zum Vortag
Tendenz 02.11.2018


Heizölpreis (€/100L) 3.000LStandardqual.
96,01
94,57

- 1,5 %




Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel)
75,47
72,89
- 3,4 %



Wechselkurs (Euro/US-Dollar)
1,1318
1,1405
+ 0,8 %





Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren für den gestrigen und heutigen Tag herangezogen werden:
1. Ölpreise: Der Ölpreis für die Sorte Brent für eine Auslieferung im Monat Januar 2019 schloss am Donnerstagabend mit einem starken Minus von 3,4 % bei 75,04 USD/Barrel - damit hat der Ölpreisverfall auch am gestrigen Tag angehalten. Hauptursache für den starken Ölpreisrückgang am Donnerstag waren schwachen Konjunkturdaten aus den USA, verbunden mit der Angst, dass sich die weltweite Konjunktur abkühlen und die Ölnachfrage fallen könnte.
Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis der Sorte Brent um rund 9,0 % gestiegen.
Ölpreis-Tendenz: Zum Start in den Freitag tritt der Brentölpreis auf der Stelle - aktuell steht er bei 72,85 USD/Barrel. Es gibt Anzeichen, dass sich die USA mit China im Handelsstreit einigen könnten, im Ergebnis soll ein neues Handelsabkommen zwischen den beiden Staaten abgeschlossen werden - dieses Szenario stützt den Ölpreis zum Wochenausklang.
2. Eurokurs: Der Kurs des Euro schloss am Donnerstagmit einem Plus von 0,8 % bei 1,1405 - damit konnte der Euro wieder die Marke von 1,14 knapp überspringen. Gründe für den stärkeren Euro am gestrigen Tag waren einerseits die gute Stimmung an Börsen und andererseits Fortschritte bei den Brexitverhandlungen zwischen Großbritannien und der EU.
Seit Jahresbeginn hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um 5,1 % reduziert.
Eurokurs-Tendenz: Zum Start in den Freitag knüpft der Euro an seine Vortagesgewinne an - aktuell steht er bei 1,1437. Schwächere US-Konjunkturdaten, als im Vorfeld prognostiziert, stützten den Euro zum Wochenausklang.


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