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22. Mai 2018

Heizölpreise-Trend: Heizölpreise nach langem Wochenende seitwärts

Heizölpreise: Die bundesdurchschnittlichen Heizölpreise für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) haben sich zum Tagesschluss am Wochenende gegenüber dem Schlussstand vom Vortag um 0,2 % erhöht - konkret lag der Heizölpreis bei 73,49 Euro/100 L. Damit bleibt der Heizölpreis klar über der Marke von 73 Euro/100 L.
Gegenüber dem Heizölpreisstand vom 1.01.2018 sind die Heizölpreise aktuell um 13,7 % gestiegen.
Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Montag und dem aktuellen Stand der Börsen am Dienstagvormittag gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: seitwärts!



Bereich
Schlusskurs 18.05.2018
Schlusskurs 21.05.2018
Veränderung zum Vortag
Tendenz 22.05.2018


Heizölpreis (€/100L) 3.000LStandardqual.
73,34
73,49
+ 0,2 %



Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel)
78,51
79,22
+ 0,9 %



Wechselkurs (Euro/US-Dollar)
1,1774
1,1795
+ 0,2 %




Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren für den gestrigen und heutigen Tag herangezogen werden:
1. Ölpreise: Der Ölpreis für die Sorte Brent für eine Auslieferung im Monat Juli 2018 schloss am Montag gegenüber dem Schlusstand vom Freitag mit einem Plus von 0,9 % bei 79,22 USD/Barrel. Der Ausgang der Wahlen in Venezuela und damit verbunden die bleibenden Wirtschaftsprobleme und die Angst vor einem weiteren Rückgang der Ölförderung hat die Ölpreise zum Wochenstart erneut steigen lassen.
Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis der Sorte Brent um rund 18,5 % gestiegen.
Ölpreis-Tendenz: Zum Start in den Dienstag setzt der Brentölpreis seinen Aufwärtstrend der letzten Tage fort - aktuell steht der Ölpreis knapp unter der Marke von 80 USD/Barrel - konkret bei 79,77 USD/Barrel, dies entspricht einem Ölpreisanstieg um 0,7 % gegenüber dem Schlussstand vom Vortag.
2. Eurokurs: Der Kurs des Euro schloss zum Handelsschluss am Montag mit einem leichten Plus von 0,2 % bei 1,1795 - damit bliebt der Euro weiter unter der Marke von 1,18. Die politische Entwicklung in Italien, im Zusammenhang mit der Bildung einer populistischen Regierung und eine mögliche Abkehr Italiens vom Sparkurs, belastete den Euro zum Wochenstart.
Seit Jahresbeginn hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um 1,8 % reduziert.
Eurokurs-Tendenz: Zum Start in den Dienstag steigt der Euro bei einem impulslosen Handel leicht um 0,1 % - aktuell steht er bei 1,1807.


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