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24. Oktober 2019

Heizölpreise aktuell: Unerwartet stark gefallene US-Rohöllagerbestände lassen Rohöl- und Heizölpreise steigen

Heizölpreise: Der bundesdurchschnittliche Heizölpreis für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) schloss am Mittwochabend kaum verändert bei 69,88 Euro/100 L - damit blieb der Heizölpreis weiter unter der Preismarke von 70 €/100L.

Gegenüber dem Heizölpreisstand vom 1.01.2019 sind die Heizölpreise aktuell um 5,4 % gestiegen.
Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Mittwoch und dem aktuellen Stand der Börsen am Donnerstagvormittag gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: steigend!




Bereich
Schlusskurs 22.10.2019
Schlusskurs 23.10.2019
Veränderung zum Vortag
Tendenz 24.10.2019


Heizölpreis (€/100L) 3.000 L Standardqual.
69,91
69,88

+- 0,0 %




Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel)
59,70
61,17
+ 2,5 %



Wechselkurs (Euro/US-Dollar)
1,1131
1,1133
+- 0,0 %





Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren vom Vortag und dem heutigen Morgen herangezogen werden:
1. Ölpreise: Am Mittwochabend schloss der Brentölpreis mit einem starken Plus von 2,5 % bei 61,17 USD/Barrel und konnte damit wieder klar die Ölpreismarke von 60 USD/Barrel überspringen. Hauptursache für den Ölpreisanstieg am gestrigen Nachmittag war vorrangig der vom amerikanischen Energieministerium vermeldete Rückgang der US-Rohöllagerbestände für die letzte Woche um 1,7 Mio. Barrel - die Marktprognosen waren von einem Anstieg von 2,9 Mio. Barrel ausgegangen. Der unerwartete Rückgang der US-Ölbestände konnte zum Tagesschluss die Ölpreise stützen.

Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis der Sorte Brent um rund 13,7 % gestiegen.
Ölpreis-Tendenz: Zum Start in den Donnerstag geben die Ölpreise im Rahmen einer Gegenbewegung gegenüber dem starken Anstieg vom Vortag um 0,4 % nach - aktuell steht der Brentölpreis bei 60,92 USD/Barrel. Generell geht der Ölmarkt nicht davon aus, dass die Ölpreise in den nächsten Wochen stark ansteigen könnten. Die Sorge um eine weltweite Rezession und verschiedene geopolitische Konflikte dürften einer Ölpreiserhöhung aktuell entgegenstehen.
2. Eurokurs: Der Kurs des Euro ist am Mittwochabend kaum verändert aus dem Handel gegangen und stand am Tagesende bei 1,1133 - damit bleibt der Euro weiter über der Marke von 1,11. Die Lage beim Austritt Großbritanniens aus der EU bleibt weiter sehr volatil und belastet weiter den Euro.

Seit Jahresbeginn hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um 2,9 % verringert.
Eurokurs-Tendenz: Zum Start in den Donnerstag steigt der Euro leicht um 0,1 % - aktuell steht er bei 1,1148. Die Finanzmärkte warten mit Spannung auf die Ergebnisse der heutigen EZB-Sitzung zur weiteren Finanz- und Zinspolitik der EZB, die heute Nachmittag im Rahmen einer Pressekonferenz veröffentlicht werden. Dabei gehen die Märkte davon aus, dass die EZB ihre lockere Geld- und Zinspolitik weiter fortsetzen wird.


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