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01. August 2019

Heizölpreise aktuell: Öllagerbestände und Zinspolitik bestimmen den Heizölpreis

Heizölpreise: Die bundesdurchschnittlichen Heizölpreise für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) schlossen zum Monatsende gegenüber dem Schlussstand vom Vortag um 1,0 % stärker - konkret schloss der Heizölpreis bei 70,77 Euro/100 L - damit schaffte der Heizölpreis klar den Sprung über die Heizölpreismarke von 70 Euro/100 L.

Gegenüber dem Heizölpreisstand vom 1.01.2019 sind die Heizölpreise aktuell um 6,8 % gestiegen.
Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Mittwoch und dem aktuellen Stand der Börsen am Donnerstagvormittag gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: seitwärts!




Bereich
Schlusskurs 30.07.2019
Schlusskurs 31.07.2019
Veränderung zum Vortag
Tendenz 01.08.2019


Heizölpreis (€/100L) 3.000 L Standardqual.
69,77
70,77

+ 1,0 %




Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel)
64,63
65,05
+ 0,6 %



Wechselkurs (Euro/US-Dollar)
1,1157
1,1069
- 0,8 %





Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren vom gestrigen Tag und dem heutigen Tag herangezogen werden:
1. Ölpreise: Der Ölpreis für die Sorte Brent für eine Auslieferung im Monat September 2019 konnte am Mittwoch nach einer eher Seitwärtsbewegung in der letzten Woche weiter an die steigende Tendenz anknüpfen und beendete den Mittwoch mit einem Plus von 0,6 % bei 65,05 USD/Barrel. Hauptgrund für den Ölpreisanstieg waren die durch das amerikanische Energieministerium vermeldeten neuen US-Öllagerbestände für die letzte Woche, wo in Summe der Mineralölprodukte ein Minus von 11,2 Mio. Barrel zu verzeichnen war. Gleichzeitig beschäftigt der anhaltende Konflikt im Persischen Golf weiter die Ölmärkte. Die aktuelle Bewertung zum weltweiten Rohölangebot geht davon aus, dass momentan durch die OPEC+ - Ölförderbegrenzung und der Totalausfall der Rohölmengen aus dem Iran, eine leichte Unterversorgung an den Ölmärkten erkennbar ist.

Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis der Sorte Brent um rund 20,9 % gestiegen.
Ölpreis-Tendenz: Zum Start in den Donnerstag ist der der Aufwärtstrend beim Brentpreis vorerst gestoppt - aktuell steht er bei 64,27 USD/Barrel, dies entspricht einem Rückgang um 1,2 % gegenüber dem Schlussstand vom Mittwoch. Die am Mittwochabend beschlossene Zinssenkung in den USA um 0,25 %, war bereits in die Märkte eingepreist und konnte somit keine neuen Impulse für die weltweite Konjunkturentwicklung auslösen - dieses Szenario drückt heute auf die Ölpreise.
2. Eurokurs: Der Kurs des Euro schloss zum Mittwochabend mit einem starken Minus von 0,8 % bei 1,1069 und rutschte klar unter die Marke von 1,11. Die Zinsentscheidung der Fed, die Zinsen nur um 0,25 % zu senken, trübte die Stimmung an den Finanzmärkten gestern Abend ein, da die Märkte auf eine höhere Zinssenkung gehofft hatten.

Seit Jahresbeginn hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um 3,5 % verringert.
Eurokurs-Tendenz: Zum Start in den neuen Monat zeigt sich der Euro erneut um 0,2 % schwächer - aktuell steht er bei 1,1044. Unter Berücksichtigung der aktuellen Geld- und Zinspolitik in den USA gehen die Finanzmärkte für Europa davon aus, dass die EZB ebenfalls ihre lockere Geldpolitik fortführen wird - dies belastet am heutigen Tag den Euro.


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