Flüssiggas als Alternative zur Absenkung von Schadstoffen in der Luft Deutscher Verband Flüssiggas zum Sondergutachten zur Stickstoff Belastung
Der Sachverständigenrat schlägt ein Bündel von Maßnahmen zur Regulierung des Stickstoffanteils in der Landwirtschaft und der Stickstoffemissionen aus dem Verkehrs- und Energiesektor vor. Dazu gehöre eine konsequente europäische Luftreinhaltepolitik mit einer Verschärfung der Luftqualitätszielwerte und -grenzwerte für Stickstoffdioxid und Feinstaub. Ferner seien die Abgasnormen für Pkw, Lkw und mobile Maschinen fortzuschreiben sowie zielgerichtete Anreize zur Absenkung von Emissionen im Schwerlast- und Schiffsverkehr zu entwickeln. Die steuerliche Begünstigung von Dieselfahrzeugen soll nach Auffassung des SRU aufgrund des hohen Stickstoffoxid-Ausstoßes nicht weiter verfolgt werden.
„Flüssiggas verbrennt mit einem wesentlich niedrigeren Wert an Stickstoffoxiden als Benzin und Diesel und ist damit für Pkw die umweltfreundliche Alternative“, erklärt Scharr. Auch im Schwerlastverkehr sei die Kombination von Flüssiggas und Diesel ein sinnvoller Beitrag zur Reduzierung des Schadstoffausstoßes. Flüssiggas könne durch eine einfache Umrüstung bei mobilen Maschinen und im Binnenschiffsverkehr als schadstoffarmer Kraftstoff eingesetzt werden und so die lokale Luftqualität entscheidend verbessern. Quelle: DVFG Deutscher Verband Flüssiggas e. V.
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