Deutscher Bundestag Steuervorteil für Autogas und Erdgas verlängern Initiative Autogas begrüßt Vorstoß von CDU CSU und SPD
„Dies ist ein positives Signal für den Markt und ein wichtiger Schritt für die Energiewende im Verkehr“, erklärt Udo Weber, Vorsitzender des UNITI Bundesverbandes mittelständischer Mineralöl-unternehmen.
Aktuell sind ca. 500.000 Autogas-Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen unterwegs. Der CO2-Ausstoß von Autogas ist gegenüber Benzin um 15 Prozent reduziert. Autogas verbrennt außerdem mit verringerten Feinstaub- und Stickstoffdioxidwerten. „Eine halbe Million Endverbraucher leisten damit einen bezahlbaren Beitrag zur Reduktion von CO2 und Luftschadstoffen“, so Rainer Scharr, Vorsitzender des Deutschen Verbandes Flüssiggas.
Autogas ist der Alternativkraftstoff Nr. 1 in Deutschland und belegt etwa 70 Prozent des Marktes alternativer Antriebe. Hybrid- und Erdgas-Fahrzeuge folgen mit 15 bzw. 12 Prozent noch vor Elektromobilität mit 3 Prozent Marktanteil. Alternative Antriebe stellen insgesamt 1,6 Prozent des PKW-Bestands in Deutschland.
Autogas ist wie Erdgas als Kraftstoff bis 2018 steuerlich begünstigt. Im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD ist vereinbart, dass der Steuervorteil für Autogas und Erdgas auch nach 2018 bestehen bleiben soll. Das Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 sowie der Nationale Aktionsplan Energieeffizienz bekräftigten im Dezember 2014 dieses Vorhaben.
Die Infrastruktur für Autogas ist im Gegensatz zu anderen alternativen Antrieben flächendeckend ausgebaut. Die Mineralölwirtschaft, insbesondere der Mineralölmittelstand, hält inzwischen ein dichtes und flächendeckendes Netz von knapp 6.900 Autogas-Tankstellen in allen Teilen Deutschlands vor. Damit kann an fast jeder zweiten Tankstelle Autogas getankt werden.
Initiative Autogas
Die Initiative Autogas ist ein Zusammenschluss des Deutschen Verbandes Flüssiggas, des Mineralölwirtschaftsverbandes sowie des UNITI Bundesverbandes mittelständischer Mineralölunternehmen. Die Initiative repräsentiert über 90 Prozent der Autogas-Tankstellen in Deutschland. Ziel des Bündnisses ist es, Autogas als alternativen Treibstoff auf dem deutschen Markt weiter zu etablieren. Durch die Schaffung eines stabilen Marktumfeldes für Versorger, Tankstellenbetreiber, Automobilhersteller, Ausrüstbetriebe und Verbraucher soll das Potenzial von Autogas für die Energiewende im Verkehr genutzt und bezahlbare Mobilität sichergestellt werden.
Pressekontakt:
Ursula MegiesTel.: 030 / 29 36 71 - 19E-Mail: presse@dvfg.deDeutscher Verband Flüssiggas e. V Quelle: DVFG Deutscher Verband Flüssiggas e. V.
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