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21. August 2018

Braunkohlenkraftwerke stellen Zuverlässigkeit unter Beweis

„Die Stromversorgung in Deutschland wäre ohne den soliden Beitrag der Braunkohle in der in diesem Jahr besonders langen Hitze- und Dürreperiode deutlichen Risiken ausgesetzt gewesen“, erklärte der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands Braunkohle (DEBRIV), Dr. Helmar Rendez, in einer Zwischenbilanz zur Energieversorgung während der sommerlichen Wetterlage. Wetterbedingt war die Stromerzeugung aus Windenergie zuletzt deutlich eingeschränkt gewesen, haben PV-Anlagen weniger Leistung bereitstellen können und mussten Kraftwerke, welche ihr Kühlwasser aus Oberflächengewässern entnehmen, ihre Kapazität deutlich herunterfahren.
Sowohl bei der Brennstoff- als auch bei der Kühlwasserversorgung sind dagegen die deutschen Braunkohlenkraftwerke unabhängig von langanhaltenden Hitzeperioden. Sie versorgen sich bedarfsgerecht und zumeist über eine eigene Bahn- oder Transportlogistik aus den standortnahen Tagebauen im rheinischen Revier, in Mitteldeutschland und in der Lausitz. Die Kondensierung des Prozessdampfes nach der Stromerzeugung erfolgt in der Regel über Kühltürme, in denen das an den Tagebauen geförderte Grubenwasser genutzt wird. „Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass die Braunkohlenkraftwerke derzeit überwiegend mit ihrer vollen Leistung am Netz sind, um Wirtschaft und Bevölkerung sicher und zuverlässig mit Strom zu versorgen“, sagte Rendez.
Ein breiter Mix aus verschiedenen Energieträgern und Technologien in der Stromversorgung ist nach Überzeugung des DEBRIV eine unverzichtbare Absicherung gegen mehrwöchige Windflauten und Hitzewellen. Auch in Zukunft können und werden sich jederzeit extreme Wetterlagen – auch große Kälte bei wenig Wind – wiederholen. „Ein hastiger Ausstieg aus der Kohlennutzung in der Stromerzeugung würde die Versorgung dramatisch gefährden“, erklärte der DEBRIV-Vorstandsvorsitzende. Quelle: Bundesverband Braunkohle (DEBRIV)


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