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20. Februar 2020

Aktueller Heizölpreise-Trend: Starker Rohölpreisanstieg am Vortag lässt heute Heizölpreise steigen


Heizölpreise: Der bundesdurchschnittliche Heizölpreis für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) schloss am Mittwochabend mit einem Plus von 1,0 % bei 63,89 Euro/100 L - damit konnte der Heizölpreis seinen Stand über der Preismarke von 63 Euro/100L ausbauen.

Gegenüber dem Heizölpreisstand vom 1.01.2020 sind die Heizölpreise aktuell um 10,8 % gefallen.
Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Mittwoch und dem aktuellen Stand der Börsen am Donnerstagvormittag gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: steigend!



Bereich
Schlusskurs 18.02.2020
Schlusskurs 19.02.2020
Veränderung zum Vortag
Tendenz 20.02.2020


Heizölpreis (Euro/100L) 3.000 L Standardqual.
63,25
63,89
+ 1,0 %



Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel)
57,75
59,12
+ 2,4 %



Wechselkurs (Euro/US-Dollar)
1,0795
1,0810
+ 0,1 %





Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren vom Vortag und dem heutigen Morgen herangezogen werden:
1. Ölpreise: Am Mittwochabend schloss der Brentölpreis um 2,4 % stärker bei 59,12 USD/Barrel - damit konnte der Brentölpreis die Ölpreismarke von 59 USD/Barrel überwinden und nähert sich wieder der wichtigen psychologischen Preismarke von 60 USD/Barrel. Ursachen für den gestrigen weiteren Ölpreisanstieg waren vorrangig die gestiegenen Angebotsrisiken durch den starken Rückgang der Ölförderung in Libyen im Zusammenhang mit dem Bürgerkrieg. Die am gestrigen Nachmittag veröffentlichten US-Ölreserven durch das API konnten den Mineralölmärkten keine neuen Impulse verleihen.

Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis der Sorte Brent um rund 10,4 % gefallen.
Ölpreis-Tendenz: Zum Start in den Donnerstag konnte der Ölpreisanstieg vorerst gestoppt werden - aktuell steht der Brentölpreis bei 58,97 USD/Barrel. Heute Nachmittag werden die offiziellen US-Ölreserven für die letzte Woche durch das amerikanische Energieministerium veröffentlicht, die den Mineralölmärkten eventuell neue Impulse verleihen könnten.
2. Eurokurs: Der Kurs des Euro hat am Mittwoch seine Talfahrt nicht fortgesetzt und schloss am Tagesende mit einem leichten Plus von 0,1 % bei 1,0810 - damit konnte der Euro die wichtige psychologische Marke von 1,08 wieder knapp überspringen. Der Hauptgrund für den starken Rückgang des Euro in den letzten Wochen ist hauptsächlich darin begründet, dass der US-Dollar aktuell für Anleger eine bessere Zinsrendite bieten kann als der Euro.

Seit Jahresbeginn hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um 3,4 % verringert.
Eurokurs-Tendenz: Zum Start in den Donnerstag fällt der Euro bei einem impulslosen Handel wieder knapp unter die Marke von 1,08 - aktuell steht er bei 1,0792. Die schwächelnde Konjunktur im Euroraum und die Nullzinspolitik der EZB setzen den Euro weiter Druck.


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