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30. März 2020

Aktueller Heizölpreise-Trend: Rohölpreise erneut im freien Fall

Heizölpreise: Der bundesdurchschnittliche Heizölpreis für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) schloss zum Wochenende mit einem Minus von 1,9 % bei 53,55Euro/100 L.
Gegenüber dem Heizölpreisstand vom 1.01.2020 sind die Heizölpreise aktuell um 25,2 % gefallen - dies entspricht einem absoluten Minus von 18,05 Euro/100L. Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Freitag und dem aktuellen Stand der Börsen am Montagvormittag gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: seitwärts!



Bereich
Schlusskurs 26.03.2020
Schlusskurs 27.03.2020
Veränderung zum Vortag
Tendenz 30.03.2020


Heizölpreis (Euro/100L) 3.000 L Standardqual.
54,57
53,55
- 1,9 %



Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel)
26,34
24,93
- 5,4 %



Wechselkurs (Euro/US-Dollar)
1,1030
1,1134
+ 0,9 %





Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren vom Freitag und dem heutigen Morgen herangezogen werden: 1. Ölpreise: Zum Wochenausklang fiel der Rohölpreis der Rohölsorte Brent um starke 5,4 % und stand am Tagesende bei 24,93 USD/Barrel. Hauptgründe für die anhaltende Ölpreisschwäche zum Wochenende waren weiter der Ölpreiskampf zwischen Saudi-Arabien und Russland und der Ölbedarfsrückgang im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.
Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis der Sorte Brent um rund 62,2 % gefallen - absolut entspricht dies einem Ölpreisrückgang um 34107 USD/Barrel. Ölpreis-Tendenz: Zum Start in die neue Woche beschleunigt sich der Ölpreisverfall erneut - aktuell steht der Brentölpreis bei 22,98 USD/Barrel, dies entspricht einem Ölpreisrückgag um 7,8 % gegenüber dem Tagesschluss vom Freitag. Aktuell deutet sich keine Entspannung im Preiskampf zwischen Saudi-Arabien und Russland an. 2. Eurokurs: Der Kurs des Euro zeigte sich zum Wochenausklang um 0,9 % stärker und schloss am Tagesende bei 1,1134 - damit ist der Euro zum Wochenende wieder über die Marke von 1,11 gesprungen. Eine sich weiter abzeichnende starke Ausbreitung des Coronavirus in den USA schwächten den US-Dollar zum Wochenende.
Seit Jahresbeginn hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um 0,5 % verringert. Eurokurs-Tendenz: Zum Start in die neue Woche zeigt sich der Euro wieder um 0,6 % schwächer - aktuell steht er bei 1,1071 und fällt damit wieder unter die Marke von 1,11.


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