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09. April 2020

Aktueller Heizölpreise-Trend: Heizölpreise vor Opec+-Treffen stärker

Heizölpreise: Der bundesdurchschnittliche Heizölpreis für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) schloss zum Tagesschluss am Mittwoch mit einemstarken Plus von 2,2 % bei 52,05 Euro/100 L - damit setzte der Heizölpreis seinen Preisverfall der letzten Tage fort.
Gegenüber dem Heizölpreisstand vom 1.01.2020 sind die Heizölpreise aktuell um 27,3 % gefallen - dies entspricht einem absoluten Minus von 19,55 Euro/100L. Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Mittwoch und dem aktuellen Stand der Börsen am Donnerstagvormittag gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: steigend!



Bereich
Schlusskurs 07.04.2020
Schlusskurs 08.04.2020
Veränderung zum Vortag
Tendenz 09.04.2020


Heizölpreis (Euro/100L) 3.000 L Standardqual.
53,24
52,05
- 2,2 %



Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel)
31,87
32,84
+ 3,0 %



Wechselkurs (Euro/US-Dollar)
1,0904
1,0851
- 0,5 %




Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren vom Vortag und dem heutigen Morgen herangezogen werden: 1. Ölpreise: Am Mittwoch stieg der Rohölpreis der Rohölsorte Brent um starke 3,0 % und stand am Tagesende bei 32,84 USD/Barrel. Hauptgrund für den Ölpreisanstieg am Mittwoch bliebt die Hoffnung, dass Bewegung in den Ölpreiskampf zwischen Saudi-Arabien und Russland kommen könnte, um den Ölpreisverfall zu stoppen. Aktuell befindet sich der Ölpreis weiter in der Zange zwischen einer erhöhten Ölproduktion und einem starken Ölnachfrageeinbruch, hervorgerufen durch die weltweite Coronapandemie.
Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis der Sorte Brent um rund 50,2 % gefallen - absolut entspricht dies einem Ölpreisrückgang um 33,16 USD/Barrel. Ölpreis-Tendenz: Zum Start in den Donnerstag setzt der Brentölpreis seinen Erholungskurs der letzten Tage fort - aktuell steht der Brentölpreis bei 34,08 USD/Barrel, dies entspricht einem Ölpreisanstieg um 3,8 % gegenüber dem Tagesschluss vom Mittwoch. Im Laufe des heutigen Tages wollen die Opec+-Vertreter eine Videokonferenz abhalten, um sich über die künftige Ölförderpolitik zu verständigen - es steht eine Förderkürzung von 10 Mio. Barrel/Tag zu Diskussion. Ölexperten sehen es kritisch, dass es zu einer nachhaltigen Einigung hinsichtlich von Förderkürzungen kommen könnte, die dann auch diszipliniert von allen Beteiligten umgesetzt wird. 2. Eurokurs: Der Kurs des Euro zeigte sich am Mittwochabend um 0,5 % schwächer und schloss am Tagesende bei 1,0851 - damit konnte der Euro seinen Erholungskurs vom Vortag nicht fortsetzen, sondern fiel wieder unter die Marke von 1,09. Hauptgrund für die erneute Schwäche des Euro war der Streit der EU-Mitglieder, wie die Corona-Krise im Rahmen der EU finanziert werden soll.
Seit Jahresbeginn hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um 3,0 % verringert. Eurokurs-Tendenz: Zum Start in den Donnerstag zeigt sich der Euro um 0,3 % stärker - aktuell steht er bei 1,0882. Unterstützung erhält der Euro heute von der freundlichen Lage an den Börsen.


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